Blick auf die Küste Häuserreihe

Puerto de la Cruz

Die Stadt Puerto de la Cruz ist ein wahrer Touristenmagnet. Überall befinden sich Hotels, Restaurants und Attraktionen, um die vielen Besucher zufrieden zu stellen. Doch das war nicht immer so: Gegründet im frühen 16. Jahrhundert als Fischerdorf wuchs die Gemeinde zu einem wichtigen Handelspunkt, von dem nicht nur Fisch sondern auch Zucker exportiert wurde. Schon bald wurde der Hafen der wichtigste auf der Insel. Doch ein Vulkanausbruch im Jahre 1706 zerstörte ihn. Nach Wiederaufbau des Hafens wurde zunehmend mit Wein statt mit Zucker gehandelt. Ursprünglich gehörte Puerto de la Cruz (damals noch Puerto de la Orotava) zur Gemeinde La Orotava. Mit der Zeit wurde es jedoch immer autonomer, bis es 1808 schließlich eine eigene Gemeinde mit dem heute bekannten Namen bildete. Ende des 19. Jahrhunderts gewann die Tourismusindustrie an Bedeutung. In den Anfängen besuchten vor allem Forscher und Schriftsteller, darunter auch William Wilde und Alexander von Humboldt, die Stadt. Heute spielt der Fisch-, Zucker- und Weinhandel keine Rolle mehr. Im Vordergrund steht der Tourismus. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Loro Parque und der Jardín Botánico.

Brandung an der Küste Kirche in der Stadt